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Maouie Bastelstube

Maouie.com wird in der nächsten Zeit zur Bastelstube für ein neues Projekt. Nachdem die letzte Maouie-Sendung mittlerweile auch schon wieder zwei Jahre her ist und der letzte Maouie-Podcast vor gut eineinhalb Jahren erschien, sollen hier erst einmal neue Ideen getestet werden. Dabei werden auch das Layout und der Inhalt immer mal wieder umgestellt. Feedback ist immer willkommen!

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Neuer Schwung für das alte Schaf

Liebe Freunde von Maouie,

die Ambitionen aus dem vergangenen Jahr haben nicht lange gehalten. Das lag zu einem nicht unerheblichen Teil sicherlich auch an der eigenen Motivation, allerdings auch an den selbst gesteckten Zielen: 52 Zusammenfassungen der besten freien Musik im Netz. Es gibt viel freie Musik, keine Frage. Es lässt sich auch mit wenig Mühe einiges finden, das man sich gut mal anhören kann. Aber wenn man etwas tiefer gehen will, dann ist es doch auch schwierig, jede Woche wieder gute, neue Musik zu entdecken. Anfangs habe ich mir da keine großen Sorgen gemacht, weil ich natürlich auch ein gewisses Repertoire in der Hinterhand hatte für Wochen, in denen die Suche nichts brauchbares hergeben wollte. Außerdem hatte ich mich ziemlich stark darauf verlassen, guten Input zu bekommen von den Leuten bei phlow.de, die ja ihr Projekt 366 Days of Music gestartet hatten.

Woran es letztlich scheiterte, war nicht nur, dass auch Phlow nur auf 117 Titel gekommen ist, sondern auch daran, dass ich auch einen kleinen Anspruch an die Auswahl hatte und nur das vorstellen wollte, was mir auch tatsächlich gut gefällt. Und da ist es in der Masse der freien Musik genau so wie bei der kommerziellen Musik: es gibt eine ganze Menge verschiedener Stile und Interpreten, aber den eigenen Geschmack treffen davon nur wenige, die man sich mühsam heraus suchen muss. Das war mir vorher auch klar, allerdings musste ich merken, dass dabei die freie Verfügbarkeit der Musik nicht immer nur ein Segen war. Bei der Recherche zu den einzelnen Titeln und Interpreten habe ich schnell gemerkt, dass es mitunter schwierig ist, genau nachzuverfolgen, wie die Lizenzverhältnisse sind. Einfach nur kostenlos zum Download angebotene Musik ist natürlich nicht allein deswegen unter einer freien Lizenz. Um sicher zu gehen, dass die Musik zum Beispiel unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurde, muss ich möglichst direkt vom Interpreten oder zumindest von seinem Label diese Information bekommen können, um mich in irgendwelchen Rechtsstreitigkeiten auch darauf berufen zu können (schließlich gibt es etwas wie die GEMA-Vermutung, nach der man nachweisen können muss, dass Musik eines Interpreten nicht GEMA-pflichtig ist, sondern unter eine freie Lizenz fällt). Wenn nun Titel in Blogs oder Podcasts präsentiert werden und sie dort als CC-lizenziert aufgeführt werden, versuche ich also, die Titel in ihrer Original-Veröffentlichung (Band- oder Labelwebsite) ausfindig zu machen, um sicher zu gehen, dass es tatsächlich CC-lizenzierte Titel sind. Dabei ist mir leider aufgefallen, dass das nicht so einfach ist, insbesondere wenn sich Gruppen aufgelöst haben, Labels verschwunden sind oder die Interpreten berühmter und beliebter geworden sind und mittlerweile auch unter kommerziellen Lizenzen veröffentlichen (im letzten Fall käme hinzu, dass die GEMA – nach meiner Auskunft – da auch nicht ganz unkompliziert ist, weil im Fall einer GEMA-Meldung das Repertoire eines Künstlers unter GEMA-Verwaltung fällt). Glück hatte ich da bei Titeln, die vom Interpreten oder vom Label gleichzeitig auch bei archive.org oder freemusicarchive.org eingetragen wurden, wo die Information in der Regel gespeichert bleibt und klare Auskünfte zu den Lizenzen gegeben werden. Es führte aber auch dazu, dass einige Titel, die ich gern im Podcast präsentiert hätte, von mir zurückgehalten wurden, weil die Lizenzierung für mich nicht klar ersichtlich war und ich keine Lust hatte, mir deswegen Ärger einzuholen.

Es kamen also einige unangenehme Dinge zusammen: ein Mangel an Musik, die gut gefällt (und zwar nicht nur mir sondern – wie ich denke – auch euch), teilweise unklare Lizenzverhältnisse und ein klein wenig auch die eigene Faulheit. Aber auch die Tatsache, dass man auf einmal gar nicht mehr die Musik präsentieren konnte, die man sonst doch eigentlich gerne hört, die kommerziell lizenzierte. Und das war auch schade.

Einen Podcast mit GEMA-gelisteter Musik anzubieten hat mir auch schon oft vorgeschwebt, kommt aber aus zwei Gründen nicht in Frage: es ist für privates Vergnügen aufgrund der Lizenzen zu teuer und diese teuren Lizenzen lassen nicht zu, dass die Titel ausgespielt werden, was für den Musikliebhaber dann auch wieder zu schade ist.

In den Musiksammlungen herumzukramen und tolle Entdeckungen oder aktuelle Lieblingslieder mitzuteilen oder hier und da auch mal einen Mix zur Verfügung zu stellen macht aber auch viel Spaß. Deswegen gibt es nun einen neuen Plan für 2013, der hier bei Maouie bis zum Frühlingsbeginn reifen und Früchte tragen soll. Mit Hilfe von ein paar Freunden mit gutem Musikgeschmack (deren Empfehlungen auch schon zu Radio-Zeiten in die Maouie-Sendungen eingeflossen sind) möchte ich euch wieder alles präsentieren können, was es an guter Musik gibt – und zwar mit interessanten Hintergrundinfos und Hörbeispielen (und Kaufanregungen meinetwegen auch). Das bedeutet zwar, dass es mit dem in letzter Zeit ohnehin schon eingeschlafenen Podcast-Projekt wieder vorbei ist, aber vielleicht lässt sich ein Maouie-Podcast oder gar eine Maouie-Radiosendung auch eines Tages noch wieder zum Leben erwecken. Dafür soll dann aber auch über alles geschrieben werden können – und nicht nur über das, was dann auch im Podcast landen darf.

Bis dahin will ich aber noch einmal einen frischen neuen Start wagen mit einem neuen Maouie-Projekt und ich würde mich freuen, wenn ihr als alte Maouie-Freunde wieder dabei wärt – über maouie.com, Twitter (@maouie) und die Maouie-Facebookseite bleibt ihr auch immer informiert.

Wir sehen uns wieder, wenn die Krokusse blühen!

Hauke

Joy Division haben Jubiläum und Bach gibt’s nun für alle

Heute gibt es eine knappe Podcast-Ausgabe, dafür aber auch noch einen kleinen Bonus dazu. Vor 35 Jahren trat die Band Warsaw in Manchester zum ersten Mal auf. Diese Band sollte sich wenig später in Joy Division umbenennen.  „Joy Division haben Jubiläum und Bach gibt’s nun für alle“ weiterlesen

Der Frühling ist da und das Schaf ist auch zurück.

Liebe Maouie-Freunde,

es tut mir unendlich leid, dass es drei Monate (das konnt‘ ich ja selbst kaum glauben) nichts neues mehr gab. Nun kommt heute endlich wieder ein Maouie-Podcast und ich hoffe, er wird euch gefallen. „Der Frühling ist da und das Schaf ist auch zurück.“ weiterlesen

Pause: Nachwuchsschutzmaßnahmen

Maouie hat sich ein wenig zurück gezogen. Da Ostern nun vor der Tür steht und der Nachwuchs nicht als Osterlamm enden soll, ist die Maouie-Familie nun erst einmal ein paar Wochen noch in der Schafhütte. Da wird dann selbst ein wenig gefeiert und aufgeräumt werden muss da auch einmal (hinterher dann).

Mitte April ist Maouie zurück.

Vorbei: Erik Sumo Band löst sich auf

Wie soeben bekannt gegeben wurde, löst sich die Erik Sumo Band auf. Die ungarische Gruppe war seit 2005 aktiv und hat insbesondere mit ihrem Debutalbum My Rocky Mountain (damals noch nur als Erik Sumo) einen eigenen Stil elektronischer Musik präsentiert, der nicht umsonst von Musikredakteuren als „elektronische Musik auf Holz gespielt“ (Funkhaus Europa, 2005) anerkannt und gelobt wurde.

Nach dem Debutalbum war einige Jahre Pause und erst 2009 kamen sie mit dem stilistisch etwas anderen, aber ebenfalls vielversprechenden Album The Trouble Soup zurück, dann auch unter dem Namen Erik Sumo Band. Leider muss man aber auch sagen, dass die weiteren Veröffentlichungen Twilight at the Zoo Vol. 1 und The Icy Tower nicht so sehr überzeugen konnten.

Trotzdem steckt hinter der Band viel Potential und es ist schade, dass es nun vorbei sein soll. Doch haben die Musiker versprochen, weiterhin aktiv zu bleiben und wir dürfen gespannt sein, was weiter noch kommt. Zum Abschied soll es in den nächsten Tagen noch ein Remix-Album geben.

Vielen Dank für die schöne Musik.

Die Abschiedsmeldung im Original mit Links zu Videos:

after 7 joyous years we shut down this operation called Erik Sumo

Band. we will continue writing songs and some of us keep on fuelling

another vehicle. thank you for listening and most of all thanks for

all the gorgeous gigs! if you’re at Budapest, dont miss our last gig:

http://www.facebook.com/events/244510738957981/

erik sumo band as a live act disbands for now but we might appear

again in some other form.

farewell gift number 1: live music video for our song I’m a Semmi as

performed by us & a bunch of school choir kids. directed by filmmaker

team Kodaly Method: http://youtu.be/ByQPAceJ154

farewell gift number 2: worlds first ever „boyscout zombie“ music

video: The Ice Tower (My Skin Is Cold As Ice). performed by the band,

directed by David Merenyi: http://youtu.be/Ev9uOQoFFvI

check our facebook page (facebook.com/eriksumo) for a free remix album

to be released really soon!

also, if you could upload your favourite gig photos, we would love to see them!

all the best for you

Ambrus & ESB

 

Eis!

Passend zum Wetter draußen geht es in dieser Maouie-Episode um zerbrechliche, eisige Klänge. 5 Titel, die sich thematisch mit Winter oder Kälte befassen oder mal nach dünnem, zerbrechlichen Eis klingen und trotzdem wieder die Wärme einfangen können.

Passend zum Wetter draußen geht es in dieser Maouie-Episode um zerbrechliche, eisige Klänge. 5 Titel, die sich thematisch mit Winter oder Kälte befassen oder mal nach dünnem, zerbrechlichen Eis klingen und trotzdem wieder die Wärme einfangen können. „Eis!“ weiterlesen